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Rahmenplan > Bildungsplan

Rahmenrichtlinien > Bildungsplan

Realschulabschluss > Mittlere Reife

Realschule
Die Realschule (in manchen Bundesländern auch Sekundarschule) umfasst die Klassen 5 bzw. 7 bis 10, mit erfolgreichem Abschluss der 10. Klasse erlangen die Schülerinnen und Schüler die > mittlere Reife.

Rechenschwäche
Eine Rechenschwäche (auch: Dyskalkulie) ist eine Teilleistungsstörung im Umgang mit Zahlen. Wissenschaftler schätzen, dass etwa sechs Prozent der Grundschüler unter dieser Teilleistungsstörung leiden. Sie können scheinbar nicht verstehen, welche Zahl größer und welche kleiner ist, sie schreiben Ziffern seitenverkehrt und verwechseln Rechenarten.

Referendariat
Lehrerinnen und Lehrer werden in mehreren Stufen ausgebildet. Nach dem Ersten > Staatsexamen, das sie mit dem Abschluss des Studiums erwerben, müssen sie ein Referendariat in einer Schule unter Anleitung eines Lehrers absolvieren und in verschiedenen Klassen unterrichten. Im Anschluss an dieses Jahr erfolgt eine weitere Prüfung, die zum Erwerb des Zweiten Staatsexamens führt.

Reformierte Oberstufe
Durch diese Bezeichnung grenzt sich die heutige > gymnasiale Oberstufe, in der in frei gewählten Kursen unterrichtet wird, von der bis Anfang der 70er Jahre üblichen Oberstufe im Klassenverband in vorgegebenen Fächern ab.

Regelschule
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden mit dem Begriff Regelschule die üblicherweise von Schülerinnen und Schülern besuchten Schulen wie Grundschule und allgemeinbildende Schulen bezeichnet im Gegensatz zu den Schulen mit speziellem Förderschwerpunkt, die im allgemeinen Sprachgebrauch > Sonderschule genannt werden. In Thüringen ist die Regelschule jedoch eine Schulform für die Klassenstufen 5 bis 9 und 10, in der der Realschul- und Hauptschulbildungsgang zusammengefasst ist. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich nach der 6. Klasse, welchen Bildungsgang sie weiter besuchen wollen. Abgeschlossen wird die Regelschule je nach Wahl des Bildungsganges mit dem Haupt- oder Realschulabschluss.

Regionale Schule
Die Regionale Schule ist eine besondere Form der Sekundarstufe I in Rheinland-Pfalz. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 der Bildungsgänge Realschule und Hauptschule werden gemeinsam unterrichtet. In den Klassen 5 und 6 im > Klassenverband und danach in abschlussbezogenen Klassen, deren Unterricht ausgerichtet ist auf die > mittlere Reife oder den > Hauptschulabschluss.

Reisende Schüler
Auch Schülerinnen und Schüler, deren Eltern beruflich ständig unterwegs sind wie z.B. Zirkus- oder Jahrmarktsangestellte, unterliegen selbstverständlich der > Schulpflicht. Sie gehen z.T. in die örtlichen Schulen, wenn sie längere Zeit in einem Ort sind. Sie müssen in der Regel eine Art Schultagebuch führen, in dem eingetragen wird, was sie wann gelernt haben. So können die Lehrerinnen und Lehrer, in deren Klasse die Kinder kommen, den Unterricht möglichst individuell dort aufnehmen, wo er abgebrochen wurde bzw. Schulleiter können die Klassen, die die Kinder besuchen, entsprechend auswählen.

Religionsunterricht
Am Religionsunterricht muss nicht jeder Schüler teilnehmen. Falls die Eltern etwas dagegen haben, können sie ihr Kind davon befreien. Nach Vollendung des 14. Lebensjahres ist ein Schüler religionsmündig, dann kann er selbst entscheiden, ob er am Religionsunterricht teilnimmt oder nicht. Diese Entscheidung kann allerdings nicht von Woche zu Woche neu getroffen werden. Sie wird einmal für den Rest des Schuljahres gefällt. Darüber ist dann der Religionslehrer zu informieren. In manchen Bundesländern gibt es inzwischen Alternativfächer wie > Ethik oder Lebensgestaltung, von denen eine Befreiung nicht möglich ist. Üblicherweise gehen Schüler entsprechend ihrer Konfession in den Religionsunterricht. An den meisten Schulen gibt es lediglich katholischen und evangelischen Religionsunterricht. Einige wenige Schulen erteilen auch Religionsunterricht in anderen Konfessionen, wenn genügend Kinder für eine Gruppe zusammenkommen. Wie in vielen anderen Bereichen des Schullebens gibt es keine bundesweit einheitliche Lösung, die Richtlinien werden vom > Kultusministerium vorgegeben und die Schulen handeln, wie es ihnen möglich ist.

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