educationmarketing

 

 

 

 

SCHOOL Infothek

 

Bitte wählen sich aus dem Register:

 

Nachhilfe
Jeder fünfte Schüler in Deutschland erhält im Laufe seiner Schulzeit Lernförderung außerhalb der Schule. Vielfach können die Eltern ihren Kindern nicht helfen, weil ihnen Zeit oder Hintergrundwissen fehlen. Oftmals sind durch Umzug, schwierige Lebensphase o.ä. Lücken entstanden, die aufgearbeitet werden müssen. Die Ursachen für Nachhilfe sind also so vielfältig, dass sich kein Schüler schämen muss, Nachhilfeunterricht zu nehmen. Dieser Unterricht wird sowohl von Einzelpersonen, z.B. ältere Schüler, Lehrer, angeboten als auch von Nachhilfeinstituten wie dem Studienkreis. Im Studienkreis z.B. wird der Unterricht in kleinen Gruppen erteilt, damit die Lehrkräfte sich individuell auf die Schulprobleme des Einzelnen einstellen können. Außerdem motivieren sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig und erkennen, dass sie nicht die einzigen sind, die Schulprobleme haben. Da Nachhilfe dann am wirkungsvollsten ist, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten, gehört beim Studienkreis z.B. die Kooperation mit den jeweiligen Fachlehrern und der regelmäßige Austausch mit den Eltern unabdingbar zum Nachhilfe-Konzept.

Nachmittagsunterricht
In Deutschland gibt es in der Regel - außer in Schulen mit Ganztagsbetrieb - nur Vormittagsunterricht. Allerdings führen Raumnöte inzwischen dazu, dass auch an den Nachmittagen unterrichtet wird. Sollte Nachmittagsunterricht nötig sein, weil sonst Raum und Lehrer nicht zur Verfügung stehen, versuchen die Stundenplaner, ihn altersgerecht und angemessen zu verteilen, z.B. genügend Zeit für eine Mittagspause einzuplanen und die Kleinsten möglichst nicht noch am Nachmittag in die Schule zu holen.

Nachprüfung
Einige Bundesländer bieten unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, durch eine Nachprüfung die Versetzung in die nächste Klassenstufe doch noch zu sichern. Dazu werden schriftliche und/oder mündliche Prüfungen in den Fächern abgenommen, deren Noten zur Nichtversetzung geführt haben. Die Prüfung findet meistens in den letzten Wochen der Sommerferien statt, abgefragt werden die Inhalte, die im letzten Schuljahr unterrichtet wurden. Da die Bestimmungen für eine Nachprüfung in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich sind, ist es sinnvoll, in der Schule nähere Auskünfte einzuholen.

Nachsitzen
Nachsitzen ist noch immer ein gängiges Mittel, das Lehrerinnen und Lehrer anwenden, um Schüler zu bestrafen. Besonders Kinder, bei denen alle anderen Maßnahmen nichts genutzt haben, müssen schon mal unter Aufsicht des Lehrers eine Stunde länger in der Schule bleiben.

Neigungskurse > Kurssystem

Nichtschülerprüfung
Durch eine besondere Prüfung können Nichtschüler unter bestimmten Voraussetzungen Bildungsabschlüsse erwerben. Für die Zulassung und die Prüfung selbst sind die > Kultusministerien zuständig.

Noten
Mit Hilfe von Noten beurteilen Lehrerinnen und Lehrer die Leistungen ihrer Schüler. Dabei steht ihnen das Spektrum von 1 (sehr gut) über 2 (gut), 3 (befriedigend), 4 (ausreichend), 5 (mangelhaft) bis 6 (ungenügend) zur Verfügung. Zusätzlich können Lehrer eine Note durch ein + oder - auf- oder abwerten. Noten gibt es für schriftliche Arbeiten, mündliche Prüfungen, mündliche Mitarbeit und z.T. Hausaufgaben. Aus diesen Einzelnoten wird am Ende des Schulhalbjahres eine Gesamtnote für das Fach ermittelt. Um die Motivation von Kindern direkt nach dem Schulstart in der ersten Klasse nicht zu zerstören, gibt es inzwischen in allen Bundesländern in den ersten beiden Schuljahren keine Noten, sondern > Berichtszeugnisse. Ob es nun Beurteilungen oder Noten, Zeugnisse oder Klassenarbeiten gibt, entscheidend für die Schüler ist, wie ihre Eltern auf Noten reagieren: Strafen und Zorn helfen nur wenig. Wichtig ist, gute Noten zu bestärken und schlechte Noten als Anlass zum Nachdenken zu nehmen, wie das Lernen verbessert werden kann und wo Hilfe notwendig ist.

Numerus Clausus
Da es für manche Studiengänge mehr Interessenten als Studienplätze gibt, wurde vor Jahren eine notenabhängige Auswahl eingeführt. Mit Numerus Clausus wird die Durchschnittsnote bezeichnet, die mindestens erreicht werden muss, um einen Studienplatz zu bekommen. Richtwerte sind dabei die Zuteilungen von Studienplätzen im letzten Semester. Wenn im letzten Semester z.B. in einem Studiengang alle Studienplatzbewerber mit der Abiturdurchschnittsnote von 1,0 bis 2,0 einen Studienplatz erhalten haben, dann gilt die Note 2,0 als Numerus Clausus für das entsprechende Fach. Für die Vergabe der Studienplätze nach diesem Verfahren ist die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (> ZVS) zuständig.