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SCHOOL Infothek

 

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Eingangsgutachten
Am Ende der > Orientierungsstufe erstellen die Lehrerinnen und Lehrer in der Regel ein Eingangsgutachten mit einer > Schullaufbahnempfehlung. Darin ist festgehalten, welche weiterführende Schulform für den Schüler am ehesten geeignet erscheint.

Einschulung
Die Einschulung ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Kindes, sie sollte daher entsprechend vorbereitet und gefeiert werden. Vor dem ersten Schultag müssen einige Formalitäten geregelt werden: Das Kind wird in der Schule angemeldet, es findet oft ein > Schulreifetest und meist auch eine > schulärztliche Untersuchung statt. Sobald feststeht, dass das Kind eingeschult wird und in welche Schule es kommt, können die Vorbereitungen beginnen. Die > Schultasche kann gekauft und der > Schulweg geübt werden. In der Regel laden die Schulen die Eltern ihrer neuen Erstklässler noch vor dem Schulbeginn zu einem Informationsabend ein, an dem z.B. darüber informiert wird, welche Materialien angeschafft werden sollten (Schreibstifte, Malkasten u.ä.). Findet kein solcher Abend statt, erhalten die Eltern eine schriftliche Information. Die Empfehlungen der Schule sollten Grundlage für den Einkauf der Utensilien sein, damit dem Kind beim Schulstart nicht wichtige Dinge fehlen. Am ersten Schultag, an dem beide Elternteile, Oma, Paten teilnehmen sollten, findet in den meisten Schulen eine kleine Einführungsfeier statt, bei der Schüler etwas vortragen oder vorspielen und die Schulleiterin bzw. der Schulleiter einige Begrüßungsworte spricht. Daran nehmen alle teil - Erstklässler wie auch ihre Angehörigen. Irgendwann gehen die Kinder in die Klassenräume. Dabei achten die Lehrer meist darauf, dass die Eltern nicht die ganze Zeit anwesend sind, damit die Kinder schon einen ersten Eindruck vom Unterricht bekommen. Nach dieser ersten Unterrichtsstunde gibt es dann die > Schultüte und vielleicht das eine oder andere Geschenk. Ein gemeinsames Pizza- oder Eis-Essen mit den Angehörigen des Kindes kann den Tag zu einem besonderen Ereignis machen.

Elternabend
Mindestens einmal pro Halbjahr finden Elternabende statt, an denen die Lehrer über geplante Projekte sowie besondere Themen informieren. Die Eltern haben Gelegenheit, sich nach dem aktuellen Stand von Planungen zu erkundigen und über vorgesehene Aktionen, z.B. Klassenfeste, Ausflüge, zu diskutieren. Im Rahmen dieser Elternabende werden auch die Elternvertreter (> Elternvertretung) gewählt und oft laden Lehrer oder Elternvertreter Referenten ein, die über wichtige Themen informieren.

Elternbeirat > Elternvertretung

Elternkammer
Die Elternkammer, die es in einzelnen Bundesländern gibt, ist ein Gremium, das die Schulverwaltungsbehörde bei allen Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung rund um die Schule berät.

Elternrat > Elternvertretung

Elternsprecher > Elternvertretung

Elternsprechstunde > Elternsprechtag

Elternsprechtag
Elternsprechstunde und Elternsprechtag sind für Lehrer und Eltern eine gute Gelegenheit, sich über Lernerfolg und > Lernprobleme des einzelnen Schülers auszutauschen. Die meisten Lehrer teilen den Eltern am Anfang des Schuljahres mit, an welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit sie in der Regel zu sprechen sind oder vereinbaren mit ihnen besondere Sprechstunden. Darüber hinaus gibt es Elternsprechtage, die von der Schule festgelegt werden. Wichtig: Vielen Lehrern macht es nichts aus, wenn sie zu Hause von den Eltern angerufen werden - solange es sich um einen wichtigen Grund handelt. Eltern sollten diese Möglichkeit daher wirklich nur in dringenden Fällen wählen und daran denken, dass auch Lehrer Familien und Privatleben haben.

Elternstammtisch
Viele Klassenlehrer und/oder Elternvertreter der Klassen bieten in regelmäßigen Abständen einen Elternstammtisch an, um sich immer mal wieder in gemütlicher Runde mit den Eltern austauschen zu können. Solche Abende sind eine gute Gelegenheit für beide Seiten, einander kennen zu lernen und auch einmal informell ein Problem anzusprechen. Außerdem gibt er die Möglichkeit, die Eltern der Schulfreunde kennen zu lernen.

Elternvertretung
In den > Schulgesetzen der Bundesländer ist festgeschrieben, auf welche Weise die Eltern durch gewählte Vertreter die Belange der Schulen vor Ort bzw. auf Landes-, Kreis- oder Bezirksebene mitbestimmen können. Die gewählten Vertreter einer Schule bilden ein Gremium, das wiederum Vertreter in andere Gremien entsendet, z.B. in die > Schulkonferenz oder in die > Landeselternvertretung. In welchen Bereichen die Eltern Einfluss nehmen können, ist in den Bundesländern unterschiedlich festgelegt. Die meisten > Kultusministerien geben daher Broschüren heraus, in denen sich Eltern informieren können. So unterschiedlich wie die Einflussmöglichkeiten sind auch die Bezeichnungen der Gremien, was in dem einen Bundesland der Elternbeirat ist, heißt jenseits der Landesgrenze z.B. Klassen- bzw. Schulpflegschaft. Über die im Gesetz verankerten Mitwirkungsmöglichkeiten hinaus beteiligen sich Elternvertreter häufig an der Organisation von Klassen- oder Schulveranstaltungen und sie unterstützen einzelne Eltern gegenüber der Schulleitung oder Lehrern.

Entschuldigung
Für jedes Fehlen in der Schule benötigt der Schüler eine Entschuldigung. Bei einer Abwesenheit von ein bis drei Tagen kann sie nach Rückkehr in die Schule mitgebracht werden. Wird das Kind länger fehlen, muss die Entschuldigung an die Schule geschickt oder dort abgegeben werden. Bei Kindern und Jugendlichen, die noch der > Schulpflicht unterliegen, müssen Erziehungsberechtigte die Entschuldigung unterschreiben. Sobald sie volljährig sind, dürfen die Schülerinnen und Schüler ihre Entschuldigung selbst unterschreiben - dies trifft hauptsächlich auf Oberstufenschüler in Gymnasien, Fachschulen o.ä. zu.

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Ergänzungsschule
Ergänzungsschulen sind Schulen, die den Unterricht an den staatlichen oder privaten Schulen ergänzen, aber nicht ersetzen, z.B. Musikschulen oder Nachhilfeschulen. Sie sind in der Regel nicht genehmigungspflichtig, die Schulverwaltung muss lediglich über die Einrichtung einer Ergänzungsschule informiert werden.

Ersatzschule
Ersatzschulen sind nichtstaatliche Schulen, sogenannte Schulen in freier Trägerschaft (> Privatschulen). Sie werden nach Genehmigung der Schulbehörde eingerichtet und sind verpflichtet, ihren Schülerinnen und Schülern die gleichen Inhalte zu vermitteln wie die staatlichen Schulen.

Erweiterte Realschule
Die Erweiterte Realschule ersetzt im Saarland die bisher getrennt geführten Haupt-, Real- und Sekundarschulen. Das heißt, alle Kinder, die nicht auf ein > Gymnasium gehen, werden in der Klasse 5 bis 10 im gleichen Gebäude unterrichtet. Die Klassen 5 und 6 bilden eine > Orientierungsstufe, nach deren Abschluss die Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend in einem Hauptschul- oder Realschulbildungsgang weitergefördert werden.

Erweiterte Berufsbildungsreife
In Brandenburg kann nach Abschluss der Klasse 10 der Gesamtschule die Erweitere Berufsbildungsreife erlangt werden, die die gleichen Möglichkeiten der weiteren Schul- oder Berufslaufbahn bietet wie die > mittlere Reife.

Erweiterter Sekundarabschluss > Freiwilliges Hauptschuljahr

Ethikunterricht
Da die weltanschaulichen und religiösen Wurzeln der Schülerinnen und Schüler in einer multikulturellen Gesellschaft ganz unterschiedlich sind, bieten fast alle Bundesländer inzwischen eine Alternative bzw. einen Ersatz für den > Religionsunterricht an. Die Bezeichnungen sind je nach Bundesland unterschiedlich, was in Mecklenburg-Vorpommern Philosophie bzw. Philosophieren mit Kindern heißt, wird in Brandenburg als Lebensgestaltung/Ethik/Religionskunde bezeichnet. Aufgabe dieses Unterrichtes ist es, Schülern Gelegenheit zur Diskussion von Wertfragen zu geben, sie bei der Suche nach Antworten auf Sinnfragen zu begleiten und ihnen eine Orientierung für ein Leben in der Gesellschaft zu vermitteln. Eine Freistellung von diesem Unterricht wie sie Eltern für das Fach Religion beantragen können ist nicht möglich.

Externenprüfung > Nichtschülerprüfung